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"Tonbau zu Hamburg"
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Ausstellungsansicht von 16 Bildern "Neuronenfutter" –
Fraktal-Elemente auf gemalten Fonts

 

Neu und einzigartig sind die von mir entwickelten Fraktal-Elemente und die Fraktal-Art

Schon während meines Hochschul-studiums interessierte mich die These Kandinskys, dass Form und Proportion die Farbe selbst in ihrer Ausdruckskraft beeinflusst, sodass es im Kehrschluss für eine Farbe die beste Form geben müsste.

So könnte – vereinfacht formuliert – eine eigene optische Grammatik für abstrakte Kunst entstehen.

Die "Erfindung der abstrakten Malerei" kommt aber bis heute nicht über eine dekorative Ästhetik hinaus.

 

 

Eine wesentliche Mechanik unseres Denkens ist die Suche nach Klarheit.

Der existenzielle Kampf um Gewissheit, was mir passiert und wie ich reagieren sollte, ist ein ständiges Wühlen in den Gehirnen (wir haben drei!) und alle Suchfunktionen sind aktiviert. Immer, Tag und Nacht. Und im Zusammenhang mit allen Sinnen – immer.

 

Die Form ist oft die "Überschrift" für den Inhalt. Die Suche beginnt!

Bilder sind eine komplexe Sprache, bei der nicht entscheidet, wie sie entsteht, sondern wie wir sie entschlüsseln können. Unser Reaktionsvermögen interpretiert aus Gründen der Effizienz die äußere Form meist zuerst. Der "Feind" oder die "Beute" zeigen sich in einer Erscheinung, die man an wenigen Eckpunkten oder Formelementen erkennt und daraufhin seine Entscheidungen trifft – laufen oder angreifen. Das sind Codierungen, die schon in unserem Stammhirn (Reptilienzustand) verankert sind und viele Menschen – trotz Intelligenz – besonders in Stress-Situationen steuern.

Leider nutzt inzwischen nicht nur die "Natur" die Form zur Täuschung und Tarnung … der Inhalt kann völlig anders geartet sein. Ein Thema der Evolution.

 

 

 

Ich entwickele Formen, die an "etwas" erinnern, aber es nicht genau beschreiben.

Im Gegensatz zur Figur, die etwas "Bekanntes" interpretiert, wird ein größeres Reich von Assoziationen aufgeschlossen.

Da die Vielfalt eingegrenzt werden will, konzentriert sich nun der Blick auf die Inhalte meiner Formen … und hier beginnt die nächste Dimension der Forderung an Ihre Hirnzellen …

Fragmente aus Collagen, Malerei, Typographie oder Fotos lassen wiederum neue Räume entstehen. Sie beginnen zu interpretieren … Ihr Bewusstsein und Unterbewusstsein konkurrieren um die Fragmente …

 

Was bestimmt jetzt den Lauf Ihrer Gedanken …?

Das ist der spannende Stoff, aus dem Inspirationen und Ideen entspringen.

 

 

Wolfgang von Deuten